"Unter dem Vulkan"
Bern — Einen Sternenhimmel bringt Markus Furrer (*1960) in die Gewölbe des Kunstkellers Bern. Ein Funken-regen hat die virtuellen Sterne eines Feuerwerks in Papierbahnen gezeichnet, der Titel ‹47.14305126652002/7.253004312515 259›, 2012, nennt die geografischen Koordinaten des Orts, an dem die Arbeit entstand. Das Exakte und das Spielerische begegnen sich. Das Profane, in diesem Fall sogar das Zufällige, schafft einen Eindruck von Grösse und Bedeutung, der sich wiederum hinterfragen lässt. Von dieser Wechselwirkung zwischen de Einfachheit der Mittel und der Viel-schichtigkeit der darin anklingenden Ideen lebt das Werk des Bieler Künstlers.
Alice Henkes